Mai 132012
 

…oder so. Mal schauen, ob ich mich zu den Buchrezensionen demnächst wieder mehr aufraffen kann, denn zumindest in Kurzform zusammenschreiben tu ich ja ein paar Kommentare bei Lovelybooks. Und mehr Lesezeit habe ich seit diesem Monat auch. Nach 2 Insolvenzen in kürzester Zeit war ein neuer Job fällig, und da hat’s mich nach Dortmund verschlagen ;) Da ich mir die A40 aber ganz bestimmt nicht jeden Tag antue, fahre ich mit dem Zug. Hat bisher immer recht entspannt funktioniert, bis auf einmal ein Stück habe ich auch immer einen Lesesitzplatz erwischt. Doof ist halt nur, wenn ein RE so viel Verspätung hat, daß die Leute für den nächsten auch gleich alle da mitfahren wollen ;)

Geocachen waren wir heute auch mal kurz als kleinen Spaziergang während der Tauffeier meiner Nichte – die Hauptperson machte gerade Mittagsschläfchen. Vielleicht sollte ich mich so langsam auch mal anmelden, vor allem weil ich den Cache gefunden habe *g* Außerdem haben wir noch einen Igel in aller Ruhe im Gebüsch rumlaufen sehen, der sich allerdings ganz schön oft gekratzt hat. Und ich wurde erst schief angeschaut, weil ich von der üppig wachsenden Knoblauchsrauke was gemampft habe, und dann siegte die Neugier doch *ggg* Wildkräuter sind schon was leckeres :)

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Mai 132012
 

Momentan höre ich auch mal wieder öfter Musik ;) Und passend dazu kam vor kurzem mal wieder eine Benachrichtigung eines Suchauftrags, daß jemand eine Crossing All Over Vol. 18 loswerden wollte – obendrein in neuwertigem Zustand, und dann auch noch aus England verschickt. Schon verrückt ;) Aber damit habe ich meine Sammlung – bis auf die DVD, die es zu der Reihe noch gibt – nun doch noch vollständig. Die erste CD hab ich damals eher zufällig gekauft: Sie stand in dem Regal, in dem die “richtige” Musik so im Allgemeinen zu finden war, und es gab noch eine Bonus-CD gratis. Und solche Aktionen sind ja nun wirklich taschengeldtauglich ;) Danach habe ich viele Jahre keine Fortsetzung verpasst – und auf jeder bis heute ein paar Favoriten, die ich gerne höre. Später gab’s dann irgendwann immer weniger “richtige” CD-Läden zum Stöbern, in so allgemeine Elektronikmärkte gehe ich nicht wirklich oft und online stöbert sich’s finde ich auch nicht gut. Bis zur vorletzten hatte ich dann zumindest noch immer mitbekommen, daß es wieder eine neue gibt, aber zur letzten war dann auch wieder eine größere zeitliche Lücke. Als ich dann irgendwann gesehen hab, daß es noch eine 18. gab, war die sogar schon vergriffen. Mittlerweile habe ich nebenbei auch schonmal reingehört, aber so ganz an die älteren kommt die Zusammenstellung nicht mehr ran. Dafür hat’s mich dazu gebracht, in die älteren mal wieder reinzuhören ;) Vorhin beim Kochen gab’s Vol. 2 – von den damals nicht-Favoriten kamen mir einige gar nicht mehr bekannt vor ;) Und bei “Opal Mantra” von Therapy? habe ich dafür direkt wieder 2 verschneite Bäume gesehen, die ich im Skiurlaub beim Musikhören “beobachtet” habe. Bäume sind irgendwie toll, aber das ist schon wieder ein anderes Thema. Außerdem gelingt mir eh nie so richtig, die Wirkung von Bäumen in Fotos festzuhalten.

Mai 072012
 
  •     Flexiber Einband: 336 Seiten
  •     Verlag: Books on Demand
  •     ISBN: 978-3936671094
  •     Preis: 21,90€

Klappentext: Achim Oster leidet unter Schlaflosigkeit. Eines Morgens steht er in aller Frühe auf und erwirbt bei einem Trödler einen Haufen alter Fotos. Darunter befindet sich das Porträt einer jungen Frau, welches im Jahre 1929 angefertigt wurde. Die Frau, sie sitzt an einem Fenster, besitzt eine außergewöhnliche Ausstrahlung, ihr Blick und ihr Lächeln faszinieren Achim.Wegen seiner Schlaflosigkeit sucht Achim einen Psychotherapeuten auf. Eine Rückversetzung in seine Kindheit mittels Hypnose erinnert ihn an einen Traum, in dem ein Zug eine wichtige Rolle spielt. Weitere Sitzungen erbringen Hinweise auf ein Trauma, welches im Zusammenhang mit der Ladung des Zuges, einem Flugzeugwrack, steht. Es hat den Anschein, als sei er in das Leben eines Mannes geraten, der Max Lehnfeldt hieß und als Pilot und Kunstmaler arbeitete – und dieser Mann ist er selbst.Achim zweifelt an seiner geistigen Gesundheit, doch er ist auch neugierig. Bei jeder Sitzung kommt mehr von dieser anderen Existenz zum Vorschein. Nicht bloß Details, ihm begegnet auch jene Frau, die er bislang nur von dem Foto kannte. Er fängt an, nachzuforschen. “Elk von Lyck hat mit seinem Roman ein vielschichtiges Werk über die Transzendenz der Liebe vorgelegt. Sie verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart. Sie gibt dem solitären Individuum Sinn und Bedeutung, zeigt aber auch dessen Möglichkeit des Scheiterns auf.

Dieses Buch hat mir insgesamt gut gefallen – einige Kritikpunkte habe ich allerdings. Als allererstes die doch recht vielen Rechtschreibfehler (bzw. vermute ich da eher falsche Korrekturen durch irgendeine Rechtschreibprüfung, da es meistens schon “korrekte” Wörter waren, die aber in dem Kontext dann doch um den ein oder anderen Buchstaben am vom Sinn her passenden Wort vorbei waren) und die Formatierung – die rechte Seite war öfters eine Zeile kürzer als die linke, so daß ich mehrfach drauf reingefallen bin und an unpassender Stelle mittendrin eine Lesepause eingelegt hatte….
Inhaltlich lese ich gerne Bücher, in denen 2 Geschichten gut mit einander verbunden sind. Das ist auch hier zumindest anfangs sehr gut gelungen. Im Verlauf des Buchs ist mir aber die Gegenwart doch etwas zu unwichtig geworden – und in der Gegenwart kam mir die Sprache mehr und mehr unpassend veraltet vor – im anderen Teil der Handlung passten die Formulierungen besser… Wenn es Achim gewesen wäre, der durch seine Eindrücke so eine Sprache verwendet hätte, gut… Aber zu seiner überhaupt nicht eingeweihten Verlobten passten die Worte bei der letzten geschilderten Begegnung absolut nicht. Seine Reaktion auf das Ende der anderen Handlung fand ich persönlich irgendwie auch nicht nachvollziehbar, aber man kann sich nunmal nicht immer in alle Situationen hineinversetzen ;)
Den Handlungsstrang in der Vergangenheit fand ich aber dafür ohne irgendwelche Kritikpunkte wirklich super gelungen. Von der Beschreibung her fühlte man sich wie selbst dabei und ich konnte mich oft in Max hineinversetzen. Das Ende fand ich allerdings sehr traurig – und gleichzeitig menschlich. Die meisten würden bestimmt für ihr einziges Erinnerungsstück das gleiche Risiko eingehen, so irrational und “dumm” das auch ist. Für mich bleibt da aber noch die Überlegung über das Ende des Buchs hinaus übrig, was mit der Seele von Max/Achim in den Jahren dazwischen war… Das Thema ist auf jeden Fall spannend ;)

Mai 052012
 

Passend zur so langsam startenden Spargel- und Rhabarbersaison ;)

  • 500 g Spargel
  • 300 g Rhabarber
  • 3 Paprikaschoten (je eine rote, gelbe und grüne)
  • 1 Salatgurke
  • 750 g Tomaten
  • 1 große, unbehandelte Zitrone
  • 100 ml Olivenöl
  • 1 EL Senf
  • 1 TL Kräutersalz
  • Pfeffer
  • 1 Bund Petersilie

Spargel und Rhabarber schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Paprika vierteln, entkernen und in schmale Streifen schneiden. Gurke und Tomaten vierteln und in Stücke schneiden.

Zitrone mit einem Sparschäler dünn schälen, Saft auspressen. Beides zusammen mit Öl, Salz, Senf und Pfeffer im Mixer zu einem Dressing vermixen und mit den Salatzutaten vermischen. Petersilienblätter abzupfen und über den Salat streuen.

Die Gemüsesorten können natürlich beliebig variiert werden – gewürfelte Möhren, Avocado und Stangensellerie habe ich auch schon mal mit dabei gehabt.

Apr 012012
 

Seit meinem letzten Zwischenstand ist ja nun schon wieder einige Zeit vergangen. Also hier mal wieder ein Zwischenstand, was ich so alles gehört habe:

Soundtrack meiner Kindheit von Jan Josef Liefers: Gut gelesen, man kann sich vorstellen, als Beobachter dabei gewesen zu sein.

Das Geheimnis von Marie Rogêts Tod von Edgar Allan Poe: So wirklich anfreunden werde ich mich mit den Hörbüchern von Edgar Allan Poe wahrscheinlich nie (gelesen habe ich noch kein Buch). Es ist zwar alles schlüssig, aber irgendwie kommt die “Auflösung” nicht wirklich rüber, wenn im Nachhinein einfach die Fakten erläutert werden, die schon da sind. Ich finde es einfach viel interessanter, wenn man diese Fakten erstmal herausfinden und dann eins nach dem anderen zusammenfügen muß…

Das Ende der sozialen Marktwirtschaft von Wolfgang Münchau: Das war so gar nix… (durchaus nachvollziehbare) Kritik am System, aber keine Lösungsvorschläge, allenfalls wird ab und zu mal wo anders hingezeigt… Und soweit ich mich jetzt noch erinnere, ist das auch mal wieder die Annahme nach endlosem Wachstum…

Sahnehäubchen von Anne Hertz: Meistens unterhaltsam, öfter mal was zu lachen, aber auch immer wieder mal ein “wie kann man nur so naiv sein” oder auch ein “das hört sich jetzt aber doch extrem unrealistisch an” auslösend…

Julia von Anne Fortier: Das seit längerem beste Hörbuch :) Spannend, mit vielen Wendungen in der Handlung, darunter auch Überraschungen. Und dann auch noch gut gelesen, was will man mehr ;)

Mrz 052012
 

Nachdem ich schonmal leckeren Schokoladenkuchen erfolgreich “übersetzt” und ausprobiert hatte, musste es diesmal “Käse”kuchen sein. Und da ich mich zwischen 2 Varianten nicht entscheiden konnte, gibt’s hier gleich 2 leckere Rezepte mit umgerechneten und übersetzten Angaben (inkl. kleinerer Anpassung, da ich z.B. keinen Agavendicksaft verwende):

Orangen-Schoko-Käsekuchen

 Zutaten für den Boden:
130g Mandeln, eingeweicht und gut abgetropft
30g Kakao
3 Datteln

Zutaten für die Füllung:
3 Orangen
200g Honig
325g Cashewkerne, mindestens 3 Stunden eingeweicht, abgetropft
175ml Kokosöl
einige Tropfen ätherisches, naturreines Orangenöl (optional)

Zubereitung:

1. Alle Zutaten für den Boden zu einer krümeligen Masse mixen. Wenn nötig, esslöffelweise etwas Wasser zugeben. 3/4 der Masse in einer Form von ca. 15cm urchmesser auf dem Boden verteilen und fest andrücken.

2. Von allen Orangen die Schale mit einem Zestenreißer entfernen, es sollten mindestens 3 EL sein. Saft aus den Orangen auspressen – es sollten ungefähr 150ml sein. Cashews, Honig, Kokosöl, Orangenzesten, Orangensaft und Orangenöl in einen Mixer geben und zu einer gleichmäßigen Masse mixen. Auf dem Boden verteilen, übrige Bodenmasse (ggf. mit etwas zurückgehaltener Orangenzeste oder Kumquatscheiben) über die Masse krümeln.

Mindestens 4 Stunden bis zum Servieren kaltstellen.

Dieser Kuchen ist mir im Kühlschrank nicht komplett festgeworden, also hatte ich ihn heute morgen ins Gefrierfach gestellt, ca. 1h vor’m Kaffee rausgeholt. Anfangs war mir der Kuchen noch etwas zu kalt, 1,5h wären wohl besser…

 

“Käse”kuchen

Zutaten für den Boden:
175g Macadamia-Nüsse (oder eine Mischung aus Macadamia- und Walnüssen)
90g Datteln, entsteint
20g Kokosflocken
1 Prise Meersalz

Zutaten für die “Käse”masse:
400g Cashewkerne
175ml Zitronensaft
225g Honig
175ml Kokosöl
1 EL gemahlene Vanille
bis zu 60ml Wasser (umso weniger, umso besser)

Zutaten für die Fruchtgarnierung:
280g gefrorene Erdbeeren
90g Datteln, entsteint

Zubereitung:
1. Macadamias (+ggf. Walnüsse), Salz und Datteln im Mixer zerkleinern (OHNE die Kokosflocken!), bis sie sich zu einer Masse verbunden haben.

2. Kokosflocken auf den Boden der Form streuen. Dann die Macadamiamasse daraufgeben und fest andrücken.

3. Alle Zutaten für die Käsemasse in den Mixer geben und mixen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Wenn nötig, etwas Wasser hinzufügen – aber so wenig wie möglich.

4. Kuchen für ca. 1 Stunde ins Gefrierfach stellen.

5. In der Zwischenzeit Erdbeeren und Datteln pürieren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Erdbeermasse auf dem Kuchen verstreichen und wieder ins Gefrierfach stellen.

6. Kuchen eine Stunde vor dem Verzehr aus dem Gefrierfach nehmen und antauen lassen.

Die Masse an sich ist auch im Kühlschrank fest geworden. Über Nacht kaltstellen sollte also auch reichen. Ach ja, und wie zu sehen – statt der Fruchtgarnierung habe ich Kumquatscheiben und Haselnüsse oben drauf getan, u.a. weil ich keine tiefgefrorenen Erdbeeren mehr hatte ;)