Unterwegs: Restoran Ponistra in Essen

Von , 22. Januar 2012 15:11

Gestern waren wir mal wieder unterwegs :) Und nachdem ich online schonmal vom Restoran Ponistra gelesen hatte, wurde das kurzerhand ausprobiert. Wir hatten Glück, daß wir spontan mit 6 Personen noch einen Tisch bekamen, etwas später wäre das womöglich nicht mehr geglückt ;) Zumal es nicht allzu viele Tische gibt, also die Empfehlung: Tisch reservieren, vor allem wenn man nicht schon früh essen möchte.

Das Restaurant bezeichnet sich selbst als Vollwertrestaurant mit dem Slogan “Kreative Kochkunst mit frischen naturbelassenen Lebensmitteln”. Insgesamt zeigt sich diese Einstellung auch in der Speisekarte – es gab eine Tageskarte, abhängig davon, was frisch in guter Qualität verfügbar war und eine – für wirklich frische Küche passend umfangreiche – Karte mit vegetarischen sowie Steakgerichten, bei den Fischgerichten ist auf die Tagesangebote verwiesen. Außerdem gibt es natürlich auch Desserts. Wer in der Getränkekarte Cola & Co. sucht, ist definitiv am falschen Ort, aber die Auswahl ist trotzdem groß ;) Bei den vegetarischen Gerichten ist mir aufgefallen, daß überall in der “Kartenversion” Käse enthalten ist – ein erster Hinweis darauf, daß die – als Begriff ohnehin nicht geschützte – Definition von “Vollwert” nicht so streng ausgelegt ist, wie die der GGB. Dort hätte ich dann mindestens ein “tiereiweißfreies” Gericht auf der Karte erwartet (auf der Mittagskarte gibt es ein paar…). Aber da ja alles frisch ist, konnte ich mir die Grünkernrouladen mit Birnen-Gorgonzola-Sauce nach Birnen-Paprikaschaum-Sauce ändern lassen, was sehr gut geschmeckt hat :) Vorweg gab es noch eine Vorspeise: Lauch-Melone-Gemüse-Suppe. In der Karte als “scharf” gekennzeichnet, fand ich sie trotz zu erkennender Chilistücke eher angenehm pikant, auf jeden Fall sehr lecker und schön heiß. Genau richtig nach dem kalten Schmuddelwetter draußen ;)

Nachtisch gab es dann auch noch – zum Kaffee löste sich dann auch die Frage nach dem verwendeten Süßungsmittel. Ich weiß jetzt nicht mehr, wie das krümelige, hellbraune Pulver hieß, aber es war wohl getrockneter Zuckerrohrsaft. “Kokoszucker” (aus Kokosblütennektar hergestellt) bekamen wir auch noch zum Probieren. Beides sicher nicht GGB-konform, aber immer noch wie ich finde viel besser als das, was man sonst so serviert bekommt. Die anderen hatten jeweils Dessert bestellt, und damit keiner Zuschauen muß, haben wir auch noch eine kleine Prbierportion vom Tiramisu bekommen, das wirklich gut war. Mehr wäre meinen entwöhnten Geschmacksnerven aber dann auch doch zu süß geworden. Erläuterung zum Brot (gab es ganz am Anfang) und dem Teig vom Tiramisu war dann auch noch dabei: Es wird Dinkelvollkornmehl verwendet – ob frisch gemahlen oder nicht, habe ich dann aber nicht gefragt.

Der Service war gut und aufmerksam, und die Preise für frische Küche und Bioqualität angemessen, zumal es z.B. noch die Probierversion vom Tiramisu gab ;) Das war bestimmt nicht der letzte Besuch dort.

Rezension: Annette Heimroth, Brigitte Bornschein – Vegan & vollwertig genießen

Von , 14. Januar 2012 14:39

  • Gebundene Ausgabe: 216 Seiten
  • Verlag: Hädecke
  • ISBN: 978-3775005739
  • Preis: 19,90€

Klappentext: Ganzheitlich vegan genießen, das bedeutet neben den Fragen des Tierschutzes auch die gesundheitlichen Vorteile einer vollwertigen Ernährung mit einzubeziehen.
Fast alle veganen Bücher vergessen dies, denn in ihnen werden Sojafertigprodukte, Fabrikfette (z.B. Margarine) und -zucker sowie Weißmehle verwendet, die auf Dauer zu einer Mangelernährung führen.
Die meisten Vollwertkochbücher liefern hingegen Rezepte, die zwar dem Gesundheitsaspekt, nicht jedoch dem Bedürfnis nachkommen, keine tierischen Produkte zu benutzen. Die abwechslungsreichen Rezepte des Buches schließen nun endlich diese Lücke!
Sie orientieren sich an der Vollwerternährung Dr. med. Max Otto Brukers und bieten von gesunden Frühstücksideen über vegane Aufstriche, Dips und Saucen sowie Backrezepte die ganze Palette an tierproduktfreier Frischkost und veganen Kochrezepten für Suppen, Hauptgerichte, Beilagen bis hin zu Desserts, Süßspeisen und Kuchen – genussvolle Gerichte ganz ohne Ei, Milch oder Honig.

Dieses Kochbuch ist definitiv inzwischen mein Lieblingskochbuch :) Ich habe es erst seit ein paar Wochen, aber schon mehrere Rezepte ausprobiert. Und alle haben mir sehr gut geschmeckt und sind problemlos gelungen. Die Rezepte sind von der Idee her wirklich abwechslungsreich, und oft sind dort überraschende Kombinationen bei, auf die ich von selbst nicht gekommen wäre, z.B. beim Ananas-Linsen-Salat. Vor allem toll an diesem Buch finde ich, daß man mit den Grundrezepten für “Sahne”, “Käse” usw. auch leicht andere Vollwertrezepte in vegan umwandeln kann. In anderen von Veganern empfohlenen Kochbüchern triefen die Rezepte ja leider meist nur so von industriellen Ersatzprodukten, die aus Vollwertsicht einfach indiskutabel sind. Abstriche muß man leider beim Aspekt “Regionalität” machen – gesüßt wird z.B. viel mit Datteln, da diese viel Süße mitbringen, ohne dabei die jeweilige Speise zu flüssig zu machen, und auch Bananen oder Cashews wachsen leider nur weit weg. Da aber doch die Hauptzutaten Produkte sind, die man durchaus zur entsprechenden Saison regional bekommt und ich inzwischen z.B. gar nicht mehr oft Appetit auf Süßspeisen etc. habe, finde ich den Anteil der Exotenprodukte noch ganz ok. Die Rezepte sind auf jeden Fall durchweg ansprechend. Zwar leider nicht alle mit Foto, aber doch ein ganzer Teil. Die Rezepte sind gut strukturiert und man sieht auf einen Blick, was man alles braucht. Schriftgröße und Schriftart finde ich auch angenehm, um beim Kochen zwischendurch immer mal schnell reinzuschauen, wie es weitergeht. Das Format dürfte auch in den meisten Küchen Platz finden – nur in meiner chaotischen nicht, aber der Eßtisch mit entsprechender Freifläche steht bei mir ja auch nur ein paar Schritte weit weg ;)
Den Einleitungsteil habe ich bisher zugegebenermaßen noch nicht gelesen, da ich mich mit der Vollwerternährung schon recht gut auskenne und mich auch mit anderen dort angesprochenen Themen beschäftigt habe (z.B. B12). Irgendwann werde ich mir den Teil bestimmt auch mal durchlesen ;)
Toll finde ich auch die vielen Alternativen zu den in der “normalen” Vollwertkost doch recht viel genutzten tierischen Produkte. Gerade bei der tiereiweißarmen Variante wird ja doch insgesamt sehr viel Milch “verschwendet”, weil man nur noch die Produkte aus dem Fettanteil verwendet. Alles in allem haben die vielen Abwechslungsreichen Ideen im Buch mich dazu gebracht, jetzt wirklich mal eine Weile (fast) vegan auszuprobieren – nur fast, da ich trotzdem weiterhin gerne mal leckeren Honig (von Imkern, die ich kenne) auf’s Brot esse und wenn ich hin und wieder mal außer Haus esse nicht jedes Fitzelchen hinterfrage – zumal da teilweise die Auswahl an vegetarischen Gerichten schon recht klein ist…
Fazit: Auch wenn man “nur” mal gesund und dabei – aus welchen Gründen auch immer – öfter mal ohne tierische Produkte kochen möchte, ist man bei diesem Buch genau richtig. Die Rezepte machen richtig Lust auf’s kochen und schmecken alle sehr gut. Damit vermisst man definitiv nichts!

Hörbuch-Challenge November/Dezember 2011

Von , 30. Dezember 2011 21:31

Diesmal habe ich nicht ganz so viel gehört, aber immer noch den Durchschnitt für die Challenge geschafft – 2 Hörbücher in 2 Monaten:

Ich. Darf. Nicht. Schlafen. von S.J. Watson – spannend mit einem etwas seltsamen Ende.

Ausgeliehen von Rebecca Makkai – von der Kurzbeschreibung her hatte ich mir mehr davon versprochen, die Handlung plätscherte leider nur so vor sich hin…

Rezension: Lucy von Laurence Gonzales

Von , 30. Dezember 2011 21:23

Autor: Laurence Gonzales
Titel: Lucy
ISBN: 978-3-423-24890-7
Preis: 14,90€
premium Paperback, 432 Seiten

Klappentext: Lucy wächst im afrikanischen Dschungel bei ihrem Vater, einem englischen Naturforscher, in völliger Abgeschiedenheit auf. Sie ist fünfzehn, als er stirbt. Durch Zufall findet die amerikanische Wissenschaftlerin Jenny sie und nimmt sie mit nach Amerika.

Dieses Buch gehört für mich mit zu den Highlights des Jahres. Anfangs faszinierte mich das Buch, weil ich mehr darüber erfahren wollte, wie Lucy, die im Urwald aufgewachsen ist, mit ihren empfindlichen Instinkten in unserer reizüberflutenden Zivilisation zurechtkommt. Allein schon, wie sie aufgewachsen ist, hätte sie anders genug gemacht, um ein interessantes Buch zu füllen. Aber Lucy ist noch viel anders – was dem Buch auch einen spannenden Teil mit Flucht und Schicksalsschlägen beschert, die mich beim Lesen sehr berührt haben. Daran anschließend fand ich das Ende ein wenig zu gewöhnlich bis auf den Brief am Ende… Aber trotzdem passt auch das Ende und lässt einen trotzdem nachdenkend zurück.
Spannend fand ich die Aspekte, wie Lucy beschreibt, wie sie die Zivilisation erlebt bzw. wie geschildert wird, was sie alles wahrnimmt. Ein wenig unpassend finde ich allerdings, daß sie die Ernährungsumstellung so wegsteckt, als wäre das alles völlig normal – denn selbst bei “normalen Menschen” würde so eine Änderung von den Früchten des Dschungels hin zum amerikanischen Junk Food sicher nicht so ganz unbemerkt passieren und hätte auch Einfluss z.B. auf Lucys eigenen Geruch genauso wie ihren Geruchssinn, der sich entsprechend verändern würde. (Haus-)tieren wird ja auch von vielen Leuten im Sommer Knoblauch gefüttert, damit sie (für Menschen nicht oder kaum wahrnehmbar) den Geruch davon ausdünsten um evtl. Insekten fernzuhalten… Und wenn schon eine Zutat so eine Änderung vollbringt, würde so eine grundlegende Umstellung sicher noch deutlichere Folgen haben.
Erschreckend finde ich mal wieder das, was über die amerikanische Justiz in diesem Buch durchklingt. Das ist wirklich schon ein Weltherrscher-Gehabe, sich einfach über alles hinwegzusetzen, Mörder zu decken und dafür andere evtl. unliebsame Personen aus der Bahn zu räumen. Da kann man wirklich nur hoffen, daß es hier niemals so weit kommt (Betrug, Lobbyismus usw. gibt es auch, aber hoffentlich nicht in diesem Ausmaß) und man selbst niemals zum Ziel der entsprechenden amerikanischen Behörden wird…

Lesemonate November & Dezember

Von , 30. Dezember 2011 21:16

So, jetzt will ich auch direkt noch kurz schreiben, was ich so alles gelesen habe ;) Insgesamt sind’s im November & Dezember doch nicht weniger Bücher als sonst, aber doch einige Seiten weniger, da hauptsächlich dünnere Bücher dabei waren…

Herzliche Restgrüße von Nancy Salchow – dieses e-Book habe ich ihm Rahmen einer Leserunde gelesen. Da mir beide Hauptpersonen gleich zu Anfang ziemlich unsympathisch waren, konnte ich mich aber auch später nicht so wirklich mit dem Buch anfreunden…

Zeit deines Lebens von Cecelia Ahern – ein RoundRobin der verrückten Leseratten :) Nun habe ich dann also auch mal ein Buch von Cecelia Ahern gelesen – es ließ sich auch gut lesen, aber so richtig begeistern konnte es mich nicht.

Schneemann von Jo Nesbø – ein guter Krimi, aus der Reihe werde ich gerne noch mehr lesen :)

Nichts von Janne Teller – dieses Jugendbuch ist wirklich empfehlenswert und macht sehr nachdenklich.

Männertaxi von Andrea Koßmann – nette Unterhaltung, trotz mancher Vorhersehbarkeit gibt’s viel zum Schmunzeln und Lachen!

Crank von Ellen Hopkins – ein Buch, das man einfach nicht beschreiben kann, man muß es gelesen haben…

Lehrer, Liebe, Lügen von Renate Kaiser – unterhaltsames Jugendbuch.

Lavendel gegen Ameisen von Hiltrud Leenders – juhu, endlich ein neuer Teil einer meiner Lieblingsserien. Und dann auch noch einer, der rundum an die “alten” Bände anknüpfen kann, nachdem mir von den neueren Teilen nicht alle so gut gefallen…

When Ramborol Awakens – Wenn Ramborol erwacht von Tina Zang – ein schönes zweisprachiges Jugend-Fantasybuch. Ich habe nach wenigen Seiten gar nicht mehr wahrgenommen, daß ich da was zweisprachiges lese ;)

Lucy von Laurence Gonzales – ich durfte mal wieder für vorablesen lesen – diese Rezi gibt es gleich separat ;)

Lesezeichenwichtelei

Von , 30. Dezember 2011 19:55

So, ich habe ja noch gar nicht berichtet, was ich beim Lesezeichenwichtel von Asaviels Blog bekommen habe :)

Im Umschlag waren gleich 2 Lesezeichen: eins mit integriertem Kugelschreiber (finde ich vor allem für Sach- und Fachbücher eine tolle Idee!) und ein Magnetlesezeichen, bei dem eine geprägte Münze mit drin ist – und solche Souvenier-Münzen sammel ich doch sogar :) Außerdem war neben einem netten Weihnachtsgruß noch eine lecker duftende Kerze und ein knuffiger kleiner Teddy mit im Umschlag – ich habe mich über alles sehr gefreut :) Vielen Dank, Saendra!

Lesemonat Oktober

Von , 1. November 2011 20:25

So, statt Rezensionen (die ich faulerweise nur verlinke) einfach nur ein kurzer Überblick, was ich im Oktober alles gelesen habe ;)

Karen Duve – Anständig essen: War für mich nicht viel Neues, aber um Leute an die Thematik heranzuführen nicht schlecht. Über alle dort genannten Ernährungsformen wirklich aus eigener 2-monatiger Erfahrung berichten zu können ist durchaus Anerkennung wert, auch wenn ich oft mit dem Kopf schütteln musste – das hätte man auch sehr viel abwechslungsreicher und leckerer hinbekommen ;) Aber zu diesem Buch habe ich ja schon recht ausführlich geschrieben.

Emma Donoghue – Raum: Für mich das Buch des Monats. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so lebendig ist die Geschichte von Jack und seiner Mutter – und so spannend die Erlebnisse, vor allem nach der Flucht aus Raum.

Marie-Sabine Roger – Das Labyrinth der Wörter: Einerseits ganz interessant, andererseits konnte ich mich zu Beginn nicht wirklich mit der Hauptperson Germaine “anfreunden”. Zum Ende hin wurde das Buch besser, ganz am Ende war mir wiederum zu viel “Happy End”… Interessant fand ich allerdings die Stellen, an denen Germaine sich den Büchern angenähert hat – was zum Glück einen recht großen Teil des Buchs ausmacht, weswegen es am Ende dann doch durchaus lesenswert war.

Melanie McGrath – Im Eis: Ein etwas anderer “Krimi” in ungewohnter Umgebung, nämlich in der Arktis. So steht auch der eigentliche Fall nur selten so richtig im Vordergrund, und manches wird leider auch erst durch den Epilog klarer. Trotzdem hat mir das Buch gefallen, da es wie ein Einblick in eine andere Welt war.

Renate Kaiser – 750 Gramm pro Woche: Eins von 2 Jugendbüchern, die als Rezensionsexemplare ihren Weg zu mir gefunden hatten. Dieses hier hatte mir leider nicht gefallen – Klischees ohne Ende und bei der eigentlichen Thematik absolut oberflächlich…

Nancy Salchow – Herzliche Restgrüße: Da bin ich mir immer noch nicht schlüssig, wie ich vor allem das Ende finden soll… Das eBook ist auf jeden Fall kurzweilig zu lesen gewesen, aber das Ende fand ich irgendwie einfach seltsam.

Tina Zang – Ausgerechnet Liebe: Das andere Jugendbuch, das zum Rezensieren bei mir vorbeigeschaut hat ;) Und dies hat mir richtig gut gefallen, auch wenn ich mich erstmal durch die ungewöhnlichen Namen etwas “einlesen” musste. Absolut unterhaltsam und für die Zielgruppe auf jeden Fall empfehlenswert. Und das so ganz ohne daß man den Eindruck hat, daß einem daraus irgendetwas an “Ratschlägen” oder ähnlichem rübergebracht werden soll, sondern einfach passend aus dem Leben einer Jugendlichen geschrieben.

Hörbuch-Challenge Oktober

Von , 1. November 2011 19:49

So, mein Zwischenstand nach dem 1. Monat der Hörbuch-Challenge ;) Im Oktober habe ich folgende Hörbücher gehört:

Alex Capus – Léon und Louise: War nett zu hören, ohne insgesamt wirklich große Spannung zu haben. Aber trotzdem hat’s mir insgesamt gut gefallen.

Pierre Franckh – Papa, erklär mir die Welt, ich erklär dir meine: War ein ganz interessanter, generationenübergreifender Einblick in einige Themen, die eigentlich jeden interessieren…

Bud Spencer – Das Hörbuch: Fand ich interessant, aber schlecht gelesen…

Paulo Coelho – Der Alchimist: Für mich das Highlight im Oktober, absolut empfehlenswert. Allerdings werde ich es entweder nochmal hören oder besser lesen müssen, um da wirklich alles draus “mitzunehmen”. Zumal ich mir beim Hören immer nicht aussuchen kann, wann gerade Unterbrechungen sind ;)

Und wieder was interessantes…

Von , 24. Oktober 2011 21:21

Im Moment gibt’s echt viel interessantes zu gewinnen… Nun auch ein Touchlet X4-Tablet ;)

Rezension: Im Eis von Melanie McGrath

Von , 24. Oktober 2011 21:17

Autor: Melanie McGrath
Titel: Im Eis
ISBN: 978-3-463-40594-0
Preis: 19,95€
gebunden mit Leseband und Schutzumschlag, 646 Seiten

Klappentext: Ellesmere Island, ein paar hundert Kilometer südlich des Nordpols. Eine gewaltige, einsame Eislandschaft. Zwei amerikanische Touristen reisen zu einem Jagdausflug an. Sie werden geführt von Edie Kiglatuk, einer Inuk-Frau und erfahrenen Arktis-Jägerin.
Der Ausflug endet für einen der Männer tödlich. Die Umstände seines Todes bleiben mysteriös.
Ayaynuaq heißt es in der Sprache der Inuit: Schlafende Hunde soll man nicht wecken. Als die Dorfältesten beschließen, die Sache auf sich beruhen zu lassen, geht Edie ihren eigenen Weg. Sie will die Wahrheit. Und ahnt nicht, dass sie sich damit mächtige Feinde macht. Sehr mächtige Feinde…

Mir hat die für mich sehr ungewohnte Umgebung sehr gut gefallen – und auch den Kommentar am Ende des Buches fand ich sehr interessant. Vielleicht wäre der vorweg besser aufgehoben gewesen – so hätte man nicht erst im Nachhinein verstanden, warum Edie es teilweise etwas schwer hatte mit den anderen Leuten…
Die immer wieder eingestreuten Begriffe haben mich – trotz der beigefügten Erklärung – meistens ziemlich gebremst, und ich kann mir den beschriebenen weichen und fließenden Klang bei so “komplizierten” Begriffen irgendwie gar nicht vorstellen… Auch an die Namen und Ortsnamen musste ich mich gewöhnen – zumal ich gerade am Anfang nicht dazu kam, genug am Stück zu lesen, daß ich sie mir schneller hätte merken können.
Die Handlung wiederum hat mir gut gefallen, auch wenn es teilweise ziemlich viele “Puzzlestücke” gab, die da gleichzeitig und noch nicht zusammenpassend waren. Die Spannung war dadurch fand ich auch oftmals nicht so vordergründig, außer z.B. bei der Flucht vor den beiden Russen und ähnlichen jeweils akuten Gefahrensituationen. Als sich gegen Ende dann aber nach und nach alles erklärte, wurde es dann so spannend, daß ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen ;) Das Ende fand ich dann insgesamt ganz ok – auch wenn mir Simeonie etwas zu gut “wegkam” – wenigstens zu Gunsten der Einwohner…
Alles in allem kann ich mich nicht so ganz entscheiden, wie gut ich das Buch finde – die Handlung hat mich für eine überdurchschnittliche Bewertung eigentlich nicht genug mitgerissen, aber andererseits macht das Buch den Eindruck, sehr gut über das Leben in der Arktis recherchiert zu sein und daß man einen guten Einblick bekommt – was mir die bessere Bewertung dann doch wieder wert ist.

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